
Komplexe Vorgänge wie die Sanierung und Wiedernutzbarmachung von Bergbaufolgelandschaften sind nicht aus einem spontanem Impuls heraus möglich. Für diese Prozesse benötigt man Planungen, in denen die vorhandenen Raumstrukturen und Risiken erfasst, die Interessen und Chancen für eine Entwicklung der Flächen abgewogen, die Schnittstellen zwischen Bergbaufolgeland und unverritzten Flächen vorweggenommen werden.
In der Geschichte der "Rekultivierung" und "Renaturierung" von Bergbaufolgelandschaften ist es durch Planungen möglich geworden, langfristige Weichen zu stellen, wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entscheidungen sowie ökologische und soziale Belange in ihre Entwicklung einfließen zu lassen und ihre Umsetzung ggf. zu kalkulieren: Planungsgrundlagen schaffen die Möglichkeit, aus Betriebsflächen wieder Landschaften zu machen.