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Begehung von Schlabendorf Nord durch den Arbeitskreis
Seese-Schlabendorf |
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Für die Wiederbesiedlung der Bergbaufolgelandschaft
sind weder die Sanierer noch die konkreten Besiedler
ausreichend: Es bedarf auch eines Akteursensembles in
der Region, das Kräfte für die Gestaltung
mobilisiert und bündelt, Interessen abgleicht und
zusammenführt und mehr Menschen in die Gestaltung
der Flächen involviert, als unmittelbar in den
Dörfern an ihren Grenzen wohnen.
Oft sind dies keine Einzelakteure, sondern Institutionen,
denen eine bestimmte Verantwortung für die Bergbaufolgelandschaft
zugewachsen ist - z.B. die Naturparkverwaltung
Niederlausitzer Landrücken oder die Stadt Calau.
Es gibt aber auch komplexe Akteure, die eigens für
eine Entwicklung der Flächen gebildet wurden -
so z.B. ein zuständiger Arbeitskreis "Schlabendorfer
Felder". Diese regionale Partizipation gibt den
Bewohnern der Region auch die Chance, aus einmal verloren
Gebieten ein naturschutzfachliches oder touristisches
Potenzial zu schöpfen - oder sie auch nur wieder
als Flächen zu verstehen, die man nach und nach
wieder betreten und besuchen kann. |